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60 000 Jahre sind vergangen, seit sich von Afrika aus die ersten Menschen auf den Weg machten, andere Kontinente zu besiedeln. Aber noch heute schwingt das, was einmal war, in uns nach. Unaufhörlich spüren wir die Ursprünge menschlichen Lebens und die Verbindung zur Natur, die Resonanz von Musik und Rhythmus in unserem Körper. In „Es war einmal…“ begibt sich Kevin O’Day auf Spurensuche nach den universellen Parametern der menschlichen Kultur, die Raum und Zeit zu überdauern scheinen. Auch die Tänzerinnen und Tänzer der Compagnie bringen ihre persönlichen Familiengeschichten und individuellen Erfahrungen in den choreografischen Entstehungsprozess ein.

Artist in Residence Kevin O’Day lässt sich vom Spielzeitthema „Familienbande“ zu seinem ersten abendfüllenden Werk für die Tanzcompagnie des Mainfranken Theaters inspirieren. Dabei setzt er seine seit Jahrzehnten bestehende künstlerische Zusammenarbeit mit dem US-amerikanischen Komponisten John King fort. Kings OEuvre umfasst neben Kammermusik und elektronischen Werken auch sieben Opern. Er schreibt regelmäßig für renommierte Ensembles wie das Kronos Quartet, das Belgrad Philharmonic Orchestra und das Streichquartett Ethel. Bereits früh begann er sich auch für den Tanz zu interessieren und arbeitete – zeitweise gemeinsam mit John Cage – über viele Jahre mit dem Tänzer und Choreografen Merce Cunningham in New York zusammen. In seinen neuesten Kompositionen beschäftigt sich King insbesondere mit den Tonsystemen und Rhythmen Nordafrikas, aus denen er seinen ganz eigenen rohen zeitgenössischen Klang entstehen lässt.

Weitere Informationen:762
www.mainfrankentheater.de

 

zur bersicht48


Es war einmal... / 2019, Mainfranken Theater / Nik Schlzel