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COCOONDANCE
SIGNIFYING GHOSTS - Stücke von Nelisiwi Xaba / Vera Sander / CocoonDance, Rafaële Giovanola

Mittwoch, 12.06.2019, 20:00 h , 09,00 - 15,00 €
Theater im Ballsaal, Bonn


SIGNIFYING GHOSTS
Stücke von
Nelisiwe Xaba FAKE N.E.W.S.
Vera Sander NULLSTELLE
CocoonDance, Rafaële Giovanola EX-SITU
Drei Choreografinnen aus Afrika und Deutschland begeben sich in eine gemeinsame interkulturelle Auseinandersetzung.

Zusammen mit dem Zentrum Donko Seko in Bamako/Mali, der Hochschule für Musik und Tanz in Köln und dem Theater im Ballsaal Bonn schafft CocoonDance mit Signifying Ghosts einen experimentellen Begegnungsraum, in dem die Choreografinnen und ihre Performer*innen parallel Projekte entwickeln und jeweils zeitweise den anderen Choreografinnen überantworten. Die kreative Zusammenarbeit findet in dem so entstehenden Zwischenraum statt, der den kulturwissenschaftlichen und postkolonialen Theorien des "Liminalen" (Victor Turner) oder auch denen des „Dritten Raums“ (Homi Bhabha) entspricht. So wurden in zwei vorangegangenen Phasen in Bamako, in Köln und Bonn drei Stücke erarbeitet, von denen zwei bereits beim Festival DENSE BAMAKO DANSE zur Uraufführung kamen.

EX-SITU von CocoonDance ist entstanden aus der erneuten Lektüre einer bestehenden Arbeit von CocoonDance – No Body but me – die sich mit der inszenierten Lust am Anblick menschlicher Körper und vor allem der kompletten Auflösung von Körpern in Ekstase befasste. Die neue Sicht darauf führt die heterogenen Körper nun zu einem Ganzen zusammen, zu einem Organismus, zusammengehalten durch Haut, Zellen, Organe und Glieder.
Choreografie Rafaële Giovanola Von und mit Ibrahima Camara, Fa-Hsuan Chen, Martina De Dominicis, Álvaro Esteban, Léonce Konan Noah, Werner Nigg, Sanga Ouattara Komposition Jörg Ritzenhoff Kostüme Rafaële Giovanola, Fa-Hsuan Chen Lichtdesign Florent Blanchon

NULLSTELLE: Wenn Sie sich mit Darsteller*innen auf der Bühne unterhalten könnten, was würden sie über das, was sie tun, erzählen? Ibrahima Camara und Werner Nigg trafen sich als Tänzer im Projekt Signifying Ghosts. In verschiedenen Ländern geboren, teilen sie die Leidenschaft für Tanz. Sie begeben sich in den Prozess in der Überzeugung, dass Zusammenarbeit, das Teilen von Ideen die Quelle jeder kreativen Anstrengung ist. Die Performer bieten ihr Verständnis von zwei Personen an, das mehr als zwei Menschen sein kann. Sie füllen den Aufführungsraum mit Versionen oder Echos von sich selbst, wodurch die "nur zwei" die Anwesenheit von anderen offenbaren. Im Zentrum von "Nullstelle" steht die direkte Beziehung zwischen Erinnerung und Identitätssinn. Die Performer berühren die Nullstelle – ohne Kontinuität.
Choreographie Vera Sander Tanz Ibrahima Camara, Werner Nigg Musik Dirk Specht Lichtdesign Florent Blanchon

Fake N.E.W.S. von Nelisiwe Xaba (Johannesburg) rückt das projizierte Bild, den Screen in den Fokus – als eine magische Box, als überwältigende Lichtkreatur, die dem menschlichen Körper gegenübergestellt wird. Der Bildschirm wird zur Realität, er verwandelt Körper in göttliche Wesen. In „Fake N.E.W.S.“ findet der Tanz in Echtzeit statt und stellt das Publikum kontinuierlich vor die Entscheidung, zwischen dem Bild und der Live-Performance zu wählen.
Choreographie Nelisiwe Xaba Tänzer Martina De Dominicis, Álvaro Esteban, Greta Salgado

Künstlerische Gesamt-Leitung Rafaële Giovanola, Kettly Noël Dramaturgie Rainald Endraß Produktionsleitung Daniela Ebert Management Mechtild Tellmann

SIGNIFYING GHOSTS wird gefördert im Fonds TURN der Kulturstiftung des Bundes sowie durch das Ministerium für Kultur und Wissenschaft des Landes Nordrhein-Westfalen, die Bundesstadt Bonn, die Kunststiftung NRW, das Theatre-ProVS, Le Conseil de la Culture Etat du Valais und La Loterie Romande. In Koproduktion mit dem Goethe-Institut (Internationaler Koproduktionsfonds) und dem Kunstfest Weimar.


 

zur bersicht48


SIGNIFYING GHOSTS / 2018