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Internationales Sommerfestival 2017 - Eszter Salamon: Monument 0.4 Lores & Praxes (a ritual of transformation)

Tanz im Museum: eine besondere Ausstellungserfahrung

Sonntag, 20.08.2017, 11:00 h
12 Euro (inkl. Museumsbesuch, erm. 8 Euro, 50% erm. mit Festivalkarte nur bei Kauf an der Kampnagel-Kasse)

Kampnagel Internationale Kulturfabrik Hamburg, Hamburg

Künstler (Überschrift) Eszter Salamon
Künstlerische Leitung Eszter Salamon
Künstlerische Mitarbeit Boglárka Börcsök
Entwickelt und aufgeführt von Liza Baliasnaja, Sidney Barnes, Mario Barrantes Espinoza, Boglárka Börcsök, Nick Coutsier, Stefan Govaart, Cherish Menzo, Sara Tan, Louise Tanoto, Tiran Willemse

Zehn Tänzer*innen treten zehn Tage während der Öffnungszeiten im Museum auf und schaffen mit choreografischen Ritualen auf Basis außereuropäischer Kriegs- und Widerstandstänze eine immersive Ausstellungserfahrung.

2014 zeigte die Choreografin Eszter Salamon als Uraufführung auf dem Sommerfestival den ersten Teil ihrer Monument-Reihe, die sich mit Tanz und Erinnerung beschäftigt: In MONUMENT 0: HAUNTED BY WARS (1913 - 2013) erweiterte sie die europäische Tanz-Perspektive um Stammesstänze und populäre Tanzformen mit Ursprüngen in Regionen mit Krisengeschichte weltweit und wurde anschließend u.a. zum Festival d’Avignon eingeladen. Nachdem Salamon dann mit dem Kammerspiel MONUMENT 0.1: VALDA & GUS über die Erinnerungen zweier alter Tänzer an ihre Karrieren beim vergangenen Sommerfestival ein berührender Festival-Hit gelang, zeigt sie nun den neuesten Teil aus ihrer Serie: Darin bezieht sich die Choreografin auf das altenglische Wort „Lore“ (überliefert auch in Folk-lore), welches das dynamische, von gelebter Praxis übermittelte Wissen von Gesellschaften bezeichnet, und entwirft eine Arbeit mit zehn Tänzer*innen aus neun Ländern von Costa Rica bis Südafrika für das Museum für Kunst und Gewerbe. Wie im ersten Teil transformiert die Choreografin regionale Kriegs- und Widerstands-Tänze aus Asien, Afrika, Südamerika und dem Mittleren Osten. Die Besucher*innen können sich im Ausstellungsraum frei zwischen den Tänzer*innen bewegen; diese geben wiederum ihre eigenen Erfahrungen bei der Verkörperung und Transformation der Volkstänze und populären Tanzformen weiter und werfen so Fragen nach kollektiver Erinnerung auf.

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zur bersicht48


Anja Beutler


Anja Beutler


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