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Was bewegt dich? Was bewegt eine Grenze? Was begrenzt Bewegung?
Der israelische Choreograph Arkadi Zaides ist international vor allem durch sein Stück Archive bekannt, in dem er alltägliche gewaltsame Taten israelischer Siedler verkörpert, die auf Kameras von Palästinensern in der Westbank aufgenommen wurden.
Zaides neue Arbeit entsteht in Reaktion auf Talos, ein EU-gefördertes Projekt, in dem ein neues Grenzschutzsystem mit Robotern entwickelt wurde. Indem der Roboter nicht nur an Grenzen patrouillieren, sondern sie auch durch seine Bewegung neu etablieren kann, spekuliert das Projekt auf die Zukunft von Grenzen und ihrer Transformation.
Zusammen mit seinem Team entwickelt Zaides eine Konferenz, die sich auf das Talos-Projekt bezieht. Es werden Spezialist*innen aus Feldern der politischen Philosophie, Anthropologie, Migrationsforschung und Geographie eingeladen, um in verschiedenen Formaten Bewegung an und von Grenzen zu befragen. Mit Beiträgen von Jassem Hindi, Georg Hobmeier, Manuela Zechner u.a.

mit: Claire Buisson, Nienke Scholts, Culture Crew (Olivier Liers, Vincent Jacobs), Effi Weiss & Amir Borenstein, Jonas Rutgeerts, Simge Gücük und Key Performance 


Arkadi Zaides wurde 1979 in Weißrussland geboren und immigrierte 1990 nach Israel. Seinen Master in Choreographie absolvierte er an der Theater School in Amsterdam. Er tanzte in israelischen Kompanien wie Batsheva Dance Company und Sameen Godder Dance Group. Seine eigenen Arbeiten wurden bereits weltweit auf zahlreichen Festivals präsentiert.


In englischer Sprache


 


Ein Projekt von Arkadi Zaides koproduziert von K3 | Tanzplan Hamburg (im Rahmen von togetherapart, gefördert durch die Kulturstiftung des Bundes), La Maison de la Danse, Les Subsistances, CDC Toulouse, NEXT Festival, CCNN – Centre Choréographique National de Nantes, Tanzquartier Wien, mit Unterstützung von O Espaço do Tempo, STUK und Wiesbaden Biennale, unter Mitwirkung von DICRéAM. Institut des Croisements/Arkadi Zaides wird gefördert durch das französische Ministerium für Kultur und Kommunikation sowie DRAC Auvergne Rhône-Alpes.


    


©Thies Rätzke



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