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Moderation: Dr. Christiane Theobald
Es kommt häufig vor, dass Stoffe der Weltliteratur zu Ballettlibretti werden und mit den Mitteln des Tanzes auf die Bühne gebracht werden. Es scheint ein besonderer Reiz für die Choreographen und ihre Interpreten darin zu bestehen, sich mit den Werken einer Disziplin auseinanderzusetzen, die sich zuallererst und ursprünglich der Kunst der Wortsprache bedient.
Die Adaption literarischer Stoffe für abendfüllende Handlungsballette wird zusehends seltener. Nicht minder wichtig jedoch sind die Rollen, die höchste Anforderungen an die schauspielerische, szenisch-dramatische Begabung ihrer Interpreten stellen. Nadja Saidakova, Erste Solotänzerin des Staatsballetts Berlin, hat mit Alexander Puschkins Tatjana eine der bewegendsten Frauenfiguren der Weltliteratur tänzerisch verkörpert. John Cranko hat in dem Ballett „Onegin“ mit dieser Figur eine zeitlos gültige Rolle für die Ballettbühne geschaffen. Nadja Saidakova hat diese Rolle seit 2002 interpretiert und wird dies auch zu ihrem Bühnenabschied am 19.05.2016 tun.
Der Eintritt ist frei. Anmeldung unter ballettuniversitaet@staatsballett-berlin.de.

Veranstaltungsort: Staatsballett Berlin, Foyer de la danse
Treffpunkt (15 Minuten vor Vortragsbeginn): Deutsche Oper Berlin, Kassenfoyer, Bismarckstraße 35, 10627 Berlin





 

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