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Morgan Nardi

Hoffeldstrae 18
40235 Dsseldorf

Office: +49 211 460760
Fax: +49 211 6185767
Mobile: +49 174 7489222

nardimorgan@aol.com
www.ludica.de

Stage name Ludica

Brick 1207: This brick has not been found in english . Therefore it is shown in deutsch (DE)
von Rosen, da beit sie ab

2001
Dauer: ca. 30 min
2 Tnzer, Bhne: variabel, min: 10 x 10 m

In Von Rosen, da beit sie ab nhern sich eine Tnzerin und ein Tnzer in klar strukturierten Raumwegen ber die grtmgliche Distanz einander an. Die Videoinstallation schafft minimale zeitliche Verschiebungen zwischen realem Geschehen und Projektion. Es entsteht eine verwirrende Zeitstruktur zwischen Erleben, Erinnern und Imaginieren.


Das Orchideenzimmer

2002
Dauer: ca. 55 min
2 Tnzer, Bhne: min: 20 x 15 m

Fr die Urauffhrung in einem bestehenden Atelierraum konzipiert, wurde das
Das Orchideenzimmer 1 zu 1 nachgebaut und lsst sich in den verschiedensten Rumen und Umgebungen aufstellen. In Anlehnung an die traditionelle chinesische Idee von der tugendstrkenden Wirkung des Duftes einer Orchidee entsteht eine Kunstwelt, die die Sinne in einen halluzinatorischen Wachzustand versetzt. Die gewohnte Distanz zwischen Bhne und Zuschauer wird aufgelst, die Tanzinstallation bildet einen neuen Raum, der sich stets zwischen der nahezu intimen Atmosphre eines nichtffentlichen Zimmers und dem konstruierten Kunstraum verndert.

Arbeitsgrundlage fr dieses Stck ist die traditionelle, chinesische Idee von der Wirkung des Orchideenzimmers. Die Orchidee wird in China als Blume hoher Tugend dargestellt. Demzufolge ist ein Freund des Orchideenzimmers ein Mensch, der hohe Tugend, reichen und warmen Charakter, tiefe Einsicht und darber hinaus den festen Entschlu besitzt, sich fr das Glck anderer Menschen gnzlich einzusetzen. Die Vernderung eines Menschen wird in dieser Idee symbolisch dargestellt; da wenn man lange genug in einem Zimmer mit einer Orchidee verweilt, wird ihr Duft natrlicherweise in den Krper eindringen. Und der Mensch, der wie eine Artemisie nur mit Hilfe des Hanfs gerade wchst, wird die tugendhafte Charaktereigenschaft mit der Zeit erlangen.


Eins Komma

2003
Koproduziert durch das FFT Dsseldorf
Dauer: ca. 65 min
Solo, Bhne: 10 x 10 m

Jeder Mensch handelt aufgrund ureigener Prinzipien. Zwei identische Menschen existieren nicht. Es geht, kurz, um das Problem der Identitt. Was ist Identitt? Identitt ist aufgrund angehufter Erfahrungswerte entstandene Individualitt der Denkstruktur. Einfacher ausgedrckt: die Seele, das Herz des Menschen. Jeder Mensch hat ein anderes, zwei gleiche gibt es nicht.. Doch der Mensch begreift seine eigene Psychostruktur so gut wie gar nicht. Das ist bei mir so und bei Ihnen nicht anders.



Songofmyself

2004
Koproduziert durch das Grand Thtre de la Ville Luxembourg und das tanzhaus nrw
Dauer: ca. 65 min
4 Tnzer, Bhne: 15 x 15 m

Durch die Betrachtung aus horizontaler und vertikaler Perspektive wird nach Schnittpunkten und Berhrungsflchen ureigener Phnomene gesucht. Farben, Positionen und Richtungen ergnzen, beeinflussen und bedingen sich gegenseitig. Hierdurch entstehen individuell verinnerlichte und gemeinsam verfasste Land-Karten, die Abgrenzung, Richtung und Ziel im Geschehen der Entwicklung aller Suchenden bestimmen und umgekehrt.

Ich feiere mich selbst und singe mich selbst,
und was ich mir anmae, sollst du dir anmaen,
denn jedes Atom, das mir gehrt, gehrt auch dir (W. Whitman)

Die Erde schenkt uns mehr Selbsterkenntnis als alle Bcher, weil sie uns Widerstand leistet. Und nur im Kampf findet der Mensch zu sich selbst. Antoine de Saint-Exupery





W double you

2005
Koproduziert durch das Grand Thtre de la Ville Luxembourg und das tanzhaus nrw
Dauer: ca. 65 min
2 Tnzer, 2 Statisten, Bhne: 13 x 13 m

Ein kurioses Spiel der Zahl 2 in all ihren Mglichkeiten: als Verdopplung von Identitt, als Opposition, als Symbol der Ambivalenz und des Dualismus und auch der Komplementaritt. Zwei wei gekleidete Tnzerinnen in einem schwarzen Raum: die Zuschauer ''zoomen'' sich ihre Bewegungen heran, betrachten wie mit einer Lupe das Geschehen, das sich allmhlich, wie in einer Dunkelkammer, aus der Dunkelheit herausschlt. Zwei Tnzerinnen, doch kein Duett im herkmmlichen Sinn: ein doppelbdiges Spiel um die Zahl ''2'' als Verdopplung von Identitt, als Opposition oder als Symbol der Ambivalenz. Inspiriert vom Gedanken des Dialogs zwischen westlich und stlich orientiertem Denken.

des hommes

2005
Eine Produktion von Ludica. und dem Kulturbro der Stadt Krefeld
Dauer: ca. 65 min
2 Tnzer, 1 Musiker, Bhne: 13 x 13 m

Mit reisendem Blick, nicht verweilend sondern stets suchend, werden Erinnerungen auf ihre Inneres berprft. Durch die Rckkehr in sich selbst, in eine Zeit, die verloren scheint, ist der seiner Sehnsucht folgende Mensch das Werkzeug seiner selbst auf dem Weg zur hchsten Vollendung. Wahrheit braucht nicht Beweise, sie besteht im Zurckfhren auf die letzte Einfachheit.
Man kann die Welt nur nach dem verstehen, was man erlebt, und was ich erlebe, stelle ich dar.
Wenn du ein Schiff bauen willst, so fange nicht damit an, Holz zu sammeln, Planken zu schneiden und die Arbeit einzuteilen, sondern erwecke in den Menschen die Sehnsucht nach dem weiten endlosen Meer.
Antoine de Saint-Exupery

Koko Doko (Wo ist hier?)
Work in Progress

2006
Dauer: ca. 65 min
2 Tnzer, Bhne: 10 x 10 m


Ausgehend von der spielerischen Zusammenarbeit mit Ikue Nakagawa (Tnzerin, Frankreich/Japan), Naoko Tanaka (Videoknstlerin, Deutschland/Japan) und Frank Micheletti (Tnzer/Choreograf, Frankreich) whrend des Projektes COLINA 2005 entstand die Idee, die bis dahin erstellten Bilder und Szenen einer strengen Form unterzuordnen und weiterzuentwickeln, wobei kein narratives Bhnengeschehen entstehen soll, um den Begriff der Tanzinstallation weiter zu etablieren.
Der rote Faden der gemeinsam zu entdeckenden Bilder und Bewegungen wird die Prgung durch individuelle Erlebnisse, Erinnerungen und das persnliche Gedchtnis sein, so dass, gleich einem Blick durch ein Kaleidoskop, bei nur leichtem Eingriff von auen, die bunten Bausteine eine neue Ordnung und einen Sinn und Inhalt erhalten, womit zugleich der Raum an sich eine zeitliche Dimension bekommt.
Die Begegnungen der Tnzer erzhlen eine oder mehrere minuten- oder jahrelange Geschichten; zugewendet, abgewendet, Blicke, die sich kreuzen an einem unsichtbaren Punkt auerhalb ihrer selbst und ihre verlangsamten Gedanken schweifen in eine sinnliche Ferne und so, wie das Haiku die rhythmische Pause mittels des Schneidewortes nutzt, um dem Leser Raum fr den Zugang fr den Zugang zu der unkommentierten Situationsdarstellung zu schaffen, mchte ich die Mittel des Tanzes, der Bewegung und des Stillstands nutzen, um dem Zuschauer den Zugang zu den wesentlichen Inhalten meiner bewegten Bilder zu ermglichen.





 

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