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David Williams

Ingolstadt

Bro: +49 177 2730115

www.youtube.com/watch?v=x2mlGj7Cso4&list=UURudkVhJT2WEFY-cREiU8tw&index=11 davidwilliams.dance-germany.org

"Spectacular dance Theatre" "rich and expressive movement intelligence" "contain a wealth of Humor and original ideas" " concentrated refined motion details" The choreographer David Williams searches in his choreographies for a movement language for the social aspects of existence. Der Choreograf David Williams sucht in seinen Choreografien nach einer Sprache fr die sozialen Seiten des Daseins. Seine Themen findet er in der Beschaffenheit von Lebensumstnden und -zusammenhngen, die Menschen beherbergen oder einengen, revoltieren lassen oder vershnen, die unsere Emotionalitt sichtbar werden lassen.

Lebenslauf
''spektakulres Tanztheater..'' ganz groe Coup'''' Wundersames geschaffen...eine ganz eigene Bhnensprache''
''::spektakulres Gesamtkunstwerk geschaffen.'',
''Humor und originellen Ideen'' ''Tanztheater zum Staunen''
''Kampf und Verletzungen, Vergewaltigung und Entsetzen werden sprbar gemacht'' ''spielerisch und ironisch gehalten''
''Publikumslacher und Szenenapplaus'' ''Strmischer Beifall''
''groer Intensitt'' ''zauberhafte Duette..eindrucksvolle Soli''
''subtiler Witz'' ''Ideenreich und gefhlsbeton''
''emotionsgeladenen'' ''viele orignelle Bewegungsbilder''
''Konzentrierte und sehnsuchtsvolle.''
''spannend und voll lustvoller Bewegungsintelligenz.''
''Die Atmosphre zhlt und die ist dicht''
''reiche ausdrucksstarke und eigene Bewegungssprache''.
''explosive Krperbilder gezeichnet'' ''auergewhnliche Tanzpremiere ''

spectacular dance theater unique stage language
created a spectacular work of art, Humor and original ideas
Dance theater to marvel at , enthusiasm
Struggles, injuries, rape and terror are made tangible
playful and ironic , great intensity enchanting duets
impressive solos, subtle wit , Imaginative and emotional:
Concentrated and full of longing. sniping pace
refined motion details exciting and full of enjoyable movement intelligence. rich and expressive movement language.
explosive body images , Thunderous applause''

Press reviews.

Ingolstadt: David Williams und Julia Mayr verwandeln Shaun Tans Comic-Roman in spektakulres Tanztheater Auf der Suche nach Heimat

Bild: Auf der Suche nach Heimat. Ingolstadt Ingolstadt (DK) Der Kistendeckel schwingt auf und gibt den Blick frei auf einen Mann im dunklen Anzug, eingekeilt zwischen den Wnden einer winzigen Kabine im Bauch eines riesigen Schiffes. Einen Koffer drckt er an seine Brust. Nicht nur der Enge wegen. Dieser Koffer ist alles, was er hat. Dieser Koffer verwahrt das ganze Hab und Gut, mit dem er sich aufgemacht hat in das Land am anderen Ende des Ozeans. Wo er sein Glck finden will. Oder vielleicht auch nur eine Arbeit, ein sicheres Zuhause fr seine kleine Familie. Die musste er zurcklassen. Das macht sein Herz genauso schwer wie die Furcht vor dem Fremden. Und doch zeigt Michael Amelung, der diesen namenlosen Mann spielt, neben Trauer auch Neugier, Hoffnung, Zuversicht, in seinem Gesicht spiegelt sich auch das kleine Glck ber einen wrmenden Sonnenstrahl, den Zauber eines vorbeiziehenden Vogelschwarms.

Ingolstadt (DK) Der Kistendeckel schwingt auf und gibt den Blick frei auf einen Mann im dunklen Anzug, eingekeilt zwischen den Wnden einer winzigen Kabine im Bauch eines riesigen Schiffes. Einen Koffer drckt er an seine Brust. Nicht nur der Enge wegen. Dieser Koffer ist alles, was er hat. Dieser Koffer verwahrt das ganze Hab und Gut, mit dem er sich aufgemacht hat in das Land am anderen Ende des Ozeans. Wo er sein Glck finden will. Oder vielleicht auch nur eine Arbeit, ein sicheres Zuhause fr seine kleine Familie. Die musste er zurcklassen. Das macht sein Herz genauso schwer wie die Furcht vor dem Fremden. Und doch zeigt Michael Amelung, der diesen namenlosen Mann spielt, neben Trauer auch Neugier, Hoffnung, Zuversicht, in seinem Gesicht spiegelt sich auch das kleine Glck ber einen wrmenden Sonnenstrahl, den Zauber eines vorbeiziehenden Vogelschwarms.

Ingolstadt: Auf der Suche nach Heimat
Auch in der Fremde findet man Freunde: Yahsmine Maaira und Michael Amelung in David Williams und Julia Mayrs Bhnenadaption von Shaun Tans Graphic Novel Ein neues Land in der Werkstattbhne. - Foto: Olah
David Williams und Julia Mayr, die Shaun Tans Graphic Novel Ein neues Land fr das Junge Theater Ingolstadt in Tanztheater verwandelt haben, lassen die Geschichte mit dem zweiten Kapitel beginnen: berfahrt, Ankunft, Registrierung. Erst, wenn diese groe Aufgabe bewltigt ist, die seltsamen Einreiseformalitten erledigt, eine neue Bleibe und ein Bett gefunden sind, erst, wenn der Mann sich niederlegt, trumt er von seinem alten Leben. Von einem endlosen Drachenschwanz, der das Leben seiner Familie bedrohlich berschattete. Unklar bleibt, ob dieser dstere Schemen Armut symbolisiert oder eine druende politische Gefahr er verbreitet solch existenziellen Schrecken, dass Flucht der einzige Ausweg scheint.

Um es gleich vorwegzunehmen: Mit dieser ungewhnlichen Bhnenadaption eines sowieso schon ungewhnlichen Buches ist dem Jungen Theater Ingolstadt der ganz groe Coup gelungen. Die Inszenierung von David Williams und Julia Mayr in der Werkstatt (ab zwlf Jahren) ist hoch poetisch und traumverloren, so anrhrend, vielschichtig und beklemmend wie die gezeichnete Vorlage, sprht dabei vor Fantasie, Witz und Lebendigkeit und erzhlt eine Geschichte, wie sie gestern, heute, morgen berall zu finden ist. Eine Geschichte von Abschied und Neubeginn, von Einsamkeit und Mut, von Fremdheit und Freundschaft.

Shaun Tan ist ein Meister des allegorischen Erzhlens. Und Williams und Mayr passen viele dieser Bilder kongenial in ihre Inszenierung ein. Zusammen mit Ausstatterin Dietlind Konold haben sie wirklich Wundersames geschaffen von der schlichten Bhnensthetik, die einen musealen Raum mit kostbaren Exponaten zitiert, ber die Kisteninstallation, die treffliches Spielmaterial abgibt, bis zu den kleinen, bizarren Wesen, die als eine Art Haustier oder Wchter die Menschen im neuen Land begleiten. Darber hinaus haben die Regisseure aber eine ganz eigene Bhnensprache fr Tans Geschichte erfunden, die zwar mit Verweisen aufs Original arbeitet, aber ganz neue Spielformen entwickelt. Bestes Beispiel: die Bekanntschaft des Protagonisten mit seinem Hausgenossen, einem drolligen Wesen, das zunchst als Pappmaschee-Kreatur auftritt, bis P- ter Valcz in seine Rolle schlpft und eine reizend getanzte, verrckte Kennenlernszene im Tangorhythmus beginnt.

So komisch die Szenen um die Einreiseformalitten oder am neuen Arbeitsplatz gestaltet sind, so eindringlich gelingen die getanzten traumatischen Erinnerungen der anderen Einwanderer.

David Williams und Julia Mayr haben ein spektakulres Gesamtkunstwerk geschaffen, mit einem klugen Konzept, spannenden Schauspiel-, Tanz-, Tempo- und Rhythmuswechseln, einer ausdrucksstarken Lichtregie (Siegfried Probst) und einer betrenden Musik, die mal spieluhrenhaft leicht, mal schwermtig, mal bedrckend klingt, Musette und Tango zitiert oder atmosphrisch schwirrt. Vervollkommnet wird das Ganze von Stefano Di Buduos zauberhaften Videoprojektionen, die die Zeichnungen Shaun Tans im Bhnenraum erlebbar machen den Vogelschwarm ber dem Ozean, die Wabenarchitektur der Megacity, die mysterisen Codes, das Vergehen der Jahreszeit.

Dazu kommt ein behutsam agierendes, mit Humor und originellen Ideen reich ausgestattetes Schauspieler- und Tnzerquartett: Michael Amelung, Pter Valcz, Yahsmine Maaira und Maria Nieves Tietze. Sie berzeugen durch geschmeidige Krperlichkeit im fliegenden Rollenwechsel, mit charmanten Duetten und rtselhaftem Wimmeln, durch rasenden Stillstand und flirrende Energie. Ein neues Land ist Tanztheater zum Staunen, trifft direkt ins Herz und macht einfach glcklich. Und deshalb will nach 80 Minuten der Applaus auch gar nicht enden.


. Hemmingways Party
Die Urauffhrung von Hemingways Party im Stadttheater Gieen am Samstag Abend wurde mit Begeisterung aufgenommen. Selten war ein Tanzstck in Gieen so abwechslungsreich in Musikrichtungen und Tanzstilen. . Der begeisterte Applaus des Premierenpublikums honorierte auch die enorme tnzerische Leistung des jungen Ensembles, . Die szenischen bergnge der Mottoparty sind flieend, das Umkleiden findet teils auf der Bhne statt. Im ersten Teil sind alle Tnzer konstant auf der Bhne, geben mal die kommentierende Gruppe fr das Hauptgeschehen im Vordergrund oder tanzen alle gemeinsam, etwa zu franzscher Akkordeonmusik oder zu afrikanischen Trommeln. Diese folkloristischen Elemente sorgen fr die frhlich-ausgelassenen Momente, sind aber nur dezent angedeutet wie beim Flamenco. Gewalt und Tten sind schon in der Afrika-Jagdszene dabei. Assam/Williams haben es gewagt Kriegsgeschehen darzustellen: Kampf und Verletzungen, Vergewaltigung und Entsetzen werden sprbar gemacht, atmosphrisch untersttzt durch kalte Lichtspots, die an die Zerrissenheit in Picassos Guernica-Gemlde erinnern, musikalisch geprgt durch den harten E-Gitarren-Sound von Dirty Three, der phasenweise an The End von The Doors erinnert. An anderen Stellen gibt es Mehrdeutigkeiten. Die erfahrene Literaturratgeberin Gertrude Stein wechselt zur Liebenden, oder ist doch die erste Ehefrau gemeint? Die vier hbschen Frauen der Flamenco-Szene bewundern zunchst den Torrero, fertigen ihn letztlich mit einer Ohrfeige ab wohl symbolisch fr die vier Ehefrauen von Hemingway -, um dann zu Stieren in der Arena zu werden. Solche Szenen sind spielerisch und ironisch gehalten. Publikumslacher und Szenenapplaus erfolgen auch beim Boxkampf, der einem verzweifelt-komischen Ringkampf gleicht.
Am Ende steht der letzte Kampf Hemingways mit sich selbst,
glnzend dargestellt von Magdalena Stoyanova,. Die Basis des Schreibtischs gert ins Wanken, hebt ab, rotiert, gert in Schrglage - die innere Welt des Autors gert aus den Fugen. Dazu erklingt der O-Ton einer Hemingway-Rede aus dem Off: Kauft mein neues Buch. Jedenfalls sollte man mal wieder eines lesen und nicht nur die Verfilmungen anschauen.Dagmar Klein

Strmischer Beifall fr Gieener Tanzcompagnie Cest la vie! Dagmar Klein So ist das Leben. Damit verbinden wir franzsische Lebensart unter dem Motto Nimms leicht, auch wenns schwer fllt. Tarek Assam, Direktor der Tanzcompagnie des Stadttheaters Gieen, whlte dieses leicht beschwingte Motto fr das zweite Stck dieser Saison, David Williams ist nach Jahren als Tnzer am Staatstheater Braunschweig seit 2007 freischaffender Choreograf. In Gieen war er nicht zum ersten Mal: als der gebrtige Australier 1991 nach Deutschland kam, war das Stadttheater seine Anlaufstation (damalige Leitung: William Anthony) und er war vor zwei Jahren im Rahmen der TanzArt ostwest in Gieen. Franzsische Chansons bilden die musikalische Basis des Abends. Doch nur wenige Klassiker sind dabei wie Chansons von Edith Piaf und die beliebten Valses Musettes, die Tendenz geht eher zu aktuellen Stcken bis hin zum Punkrock. Der Untertitel des Stcks lautet dementsprechend Chansons als Spiegel der Zeit. Die Erzhlung dreht sich um das Treffen von fnf Freunden in einem Caf, die ebenso in Erinnerungen schwelgen wie ber Aktuelles diskutieren. Die Begrung ist berschwnglich bis aufgedreht, sie passiert zu einem freundlichen Valse Musette. Der bergang ist unvermittelt, der Musik- und Stimmungswechsel fast bedrohlich: aggressive Musik, entschlossene Mimik und eindeutige Gesten bringen das Thema Revolte in den Pariser Vorstdten emotional aufgeladen ganz nah ans Publikum heran (Musik: Au March des Illusions von Babylon). Das Anliegen von David Williams ist es, Individuen mit emotionaler Prsenz auf der Bhne zu zeigen, nicht Tnzer, die perfekt die vorgegebenen Schrittfolgen nachvollziehen. Das gelingt in diesem Stck mit groer Intensitt dank der guten Zusammenarbeit und dadurch, dass das zwar kleine, aber erfahrene Gieener Ensemble gut zusammen arbeitet und einander offensichtlich vertraut. Vor allem bei den sehr krpernahen Szenen ist es erstaunlich, wie weit sie gehen, etwa bei der Umsetzung von sexuellem Begehren. Das darstellerische Niveau von allen Beteiligten ist beeindruckend und verschmilzt mit der tnzerischen Umsetzung zu einem gelungenen Ganzen. Einige Szenen sind disparat ber die Bhne verteilt, andere finden sehr konzentriert an einer Stelle statt. Es gibt stimmungsvolle Gruppenbilder, etwa die berschumende Champagnerlaune im Bistro oder das unruhige Warten auf einer Bank in einem fiktiven Bahnhof. Es gibt auch zauberhafte Duette (Obrocki/Peters) und eindrucksvolle Soli. Dazu kommt, bei allem Ernst der Darstellung, subtiler Witz, der stndig prsent ist und sich an berraschenden Stellen Bahn bricht. Das Gieener Publikum spendete lang anhaltenden und begeisterten Applaus. Ideenreich und gefhlsbetont:

''Cest la vie'' feiert franzsische Lebensart mit Chansons und Bistro-Atmosphre Tanja Lchel. Franzsisches Lebensgefhl prgt den neuen Tanzabend, der aus Australien stammende Choreograph David Williams und Ballett-Chef Tarek Assam. Williams ist in Gieen nicht unbekannt, da ihn sein erstes Engagement in Deutschland 1991 ans Stadttheater fhrte. ''Cest la vie'' (So ist das Leben) erzhlt episodenhaft kleine Geschichten, die das Leben schreibt, und kommt ganz ohne Verklrung aus. Nach der Premierenvorstellung in der TiL-Studiobhne am Freitagabend war der Jubel beim Publikum gro: Die Mitglieder der Tanzcompagnie wurden mit strmischem Beifall bedacht, wie auch die Choreographen und Ausstatterin Dietlind Konold. Die Tnzer hatten einen groen kreativen Eigenanteil an der Erarbeitung der Choreografie. Mitten in die Metropole Frankreichs, in ein Pariser Caf, fhrt die Handlung. Hier treffen sich immer in gewissen Zeitabstnden drei Frauen und zwei Mnner, es sind Freunde. Sie erzhlen sich und erleben Geschichten. Die Musik zum Stck sind natrlich - und wie knnte es anders sein, wenn es nach Paris geht - Chansons. Darunter beliebte Klassiker, Nostalgisches, Zeitgenssisches mit Einschlag in Richtung Neue Musik und im Hardrock-Stil. Manchmal klingen die Lieder wirklich wie aus dem Transistorradio, das auf der Bhne steht, und oft wirkt der Musikwechsel so, als ob sich mit Rauschen ein anderer Sender einstellt. Dies untersttzt eine Atmosphre, die jenseits von glatter Schnheit liegt. Auch die Tnzer muten wie heutige Alltagsmenschen an, keine idealen Charaktere, und jeder ein anderer Typ. Die Dynamik zwischenmenschlicher Beziehungen wird tnzerisch groartig dargestellt. Explosiv ist der Anfang, wenn die Freunde einzeln ins Bistro kommen: Mit ruckelnd verzuckelten Bewegungsfolgen, fulminant schnell dargeboten, geht dies ber die Bhne. Das Tempo ist mitreiend, gezeigt werden auch Begrungsrituale. Witzig ist eine Szene vor einem imaginren Spiegel, das Publikum wird Zeuge von Grimassenschneiden, bizarrem Posieren und dem Zurechtzupfen von Haar und Kleid. Die Bewegungen sind denen in ffentlichen Waschrumen abgeschaut. Was wre Paris ohne Metro und Busse? Eine solche Sequenz wird ebenfalls choreographisch umgesetzt. Zu Kurt Weills ''Je ne taime pas'' (''Ich liebe dich nicht'') tanzt Magdalena Stoyanova ein emotional melancholisches Solo, nach einer berhrend dargestellten Wartephase auf den Freund. In fortgeschrittener Runde und nach dem Genuss von Rotwein herrscht bei den Freunden Katerstimmung: Man vertreibt sich die Zeit mit abstrusen Spielchen und dem schrillen Nachpfeifen des Klassikers ''Chanson damour''. Mit herzhaften Publikums-Lachern wurde diese Szene begleitet. Paris ist auch die Hauptstadt der Liebe, wie dies von einem innig ineinander verschlungenen Paar auf der Bhne verdeutlicht wird. Das Bhnenbild (Dietlind Konold) wartet neben den Bistrombeln und bunter Lichterkette auch mit berraschungen auf. Ein Fenster ffnet sich und gibt den Blick auf verschiedene inszenierte Bilder frei: Passend zur Liebe und Pariser Variets wird unter anderem das Schaufenster eines Sexshops gezeigt. Hhepunkt gegen Ende ist eine ausgelassene Feier mit Geburtstagskuchen, Champagner, Baguette und einem knallbunten Konfettiregen. Der Funken sprang sptestens hier auf die Zuschauer ber. Die Tnzerinnen steckte Konold in aparte, leichte Kleider, die zu den Bewegungen schn mitschwingen. Ideenreich ist die Choreographie (temporeich werden auch Sthle mit Rollen eingesetzt), die zwischen kunstfertiger Ausarbeitung und eher schauspielerisch erzhlten Szenen, zwischen aufpeitschendem Temperament und gefhlsbetonter Ruhe wechselt. Der Tanzcompagnie sowie Williams und Assam ist es gelungen, junge Menschen mit ihren Sorgen und Freuden zu zeigen.

Last Place to go Bis zu diesem Punkt war dieser moderne Ballett-Abend amsante Unterhaltung dem dritten und letzten Akt folgten die Zuschauer mit zunehmend elektrisierter Anspannung. Denn die Tnzerin Yahsmine Macaira zunchst ohne Partner und Choreografen David Williams auf der Bhne offenbarte sich als ein wahres Ausdrucksphnomen. Rasante Geschwindigkeit und Perfektion der Krperbeherrschung sind bei ihr Selbstverstndlichkeit, die sthetik ihrer Bewegungen im eng anliegenden violetten Neckholder-Kleid paarte sich mit feurigem Temperament und leidenschaftlicher Hingabe. Wie freinander geschaffen verschmolzen sie und der grandiose David Williams zu einem Pas de deux ber die moderne Zweierbeziehung: Necken und Zrtlichkeiten des Kennenlernens, die ersten Missstimmungen bis hin zu handfesten Streitigkeiten einer gleichberechtigten Beziehung, in der die Hebefiguren nicht nur dem Mann berlassen sind. Das Paar dominierte die langsame, auf den Klngen einer Mundharmonika ber elektronischer Begleitung basierende Musik und brachte mit dem Schlussbild alle zum lachen: Wie ein altes Ehepaar die Arme untergehakt, hielten sie erschpft vom Kampf der Geschlechter Nicht enden wollender Applaus fr diesen emotionsgeladenen Pas des deux auf einem tnzerischen Niveau, das in Ingolstadt selten zu sehen sein drfte. DONAUKURIER

'Of Being somewhere' choreograf Williams findet fr die Unfhigkeit zum Miteinander viele orignelle Bewegungsbilder, bewusst schrg, manchmal lustig. Konzentrierte und sehnsuchtsvolle. Braunschweig Zeitung.

Ballett-Premiere mit vier Stcken / Anspruchsvolles Niveau und Verstndlichkeit frs Publikum Von Harald Raab, MZ REGENSBURG. Viermal Leben auf der Bhne so der Titel der groen Ballett-Produktion der Saison 2007/2008 und ein fnftes Mal Leben im Begeisterungsrausch des Premieren-Publikums. Beim Titel des zweiten Stcks Flutter/Flattern befrchtet man Schlimm-Liebliches: Schmetterlingsgeflatter wird dazu auch im Programmheft als Assoziationsbrcke angeboten. Die Damenriege der Truppe tritt gegen die vorausgegangenen Mnnerrituale an. Aber von wegen flatternde Schmetterlinge. In so etwas wie einer Traumsequenz mischen sich die Mdels selbst auf. Abstrakt-bizarre Posen Vor einer hellblau hinterleuchteten Reflexionswand herrscht ein munteres Chaos, keine Aneinanderreihung von Szenen und Bildern und am Ende doch so etwas wie eine Ahnung von Ordnung. Jede tanzt gegen jede in abstrakt-bizarren Disco-Posen. Dann wieder formiert man sich zum Zwei-, zum Dreikampf: Catch-as-Catch-can mit athletischem Gestus und wild bis grotesk verschlungenen Krperformationen. Die Choreographie von David Williams setzt auf jagendes Tempo und fordert doch raffinierte Bewegungsdetails von den Tnzerinnen. Da entfaltet sich nichts. Da dominiert der Augenblick, die Aktion und die Reaktion im Jetzt. Die Atmosphre zhlt und die ist dicht, spannend und voll lustvoller Bewegungsintelligenz. Die Tnzerinnen gehen darin mit sichtbarem Spa voll auf.

Hinterland von David Williams Autor Charles Guillaume Hinterland erzhlt konkrete Geschichten aus dem Leben. Hier begegnen sich die Menschen, sind gezwungen sich auseinanderzusetzen und zu konfrontieren. Machtlos sind sie den Gegebenheiten ihrer Umgebung und den Zwngen der vorherrschenden Gesellschaftsordnung ausgeliefert. In kleinen klar abgesteckten Episoden deckt Williams immer wieder diese bestehende Problematik auf und karikiert sie, ohne erhobenen Zeigefinger auf eine humoristische Art und Weise. Dafr findet David Williams eine reiche ausdrucksstarke und eigene Bewegungssprache. Ganz stark ist die Square-Danceeinlage in Cowboymanier mit einem Folksong zu U2's ''I still haven't found what i was looking for'' die die Notwendigkeit des Neben- und Miteinanders des Landlebens aufdeckt und mit der uns David Williams einen positiven Aspekt dieses im eigentlichen Sinne doch traurigen Liedes nahebringt: wenigstens habe ich es versucht, und ich versuche es weiter und weiter und weiter...

5. TanzArt ostwest in Stadttheater Gieen Mit einer beraus dynamischen Choreographie berraschte die 6-kpfige Gruppe aus Braunschweig (David Williams). Unter dem Titel Physical Graffiti wurden wahrlich explosive Krperbilder gezeichnet, die mit begeistertem Applaus honoriert wurden. Autor Dagmar Klein www.tanznetz.de


David Williams
Choreographer

Ingolstadt

Germany

( 49) 177 2730115
wdw1@mac.com
2010-2013
Stadtsthetaer Giessen:- ''Cest la vie'' 2010
Midsummersnights Dream 2011
Macbeth 2012
Hemmingways Party 2013

Staatsthetaer Nrnberg:- Enron
Peer Gynt
Wilde Ente
The Event

Theater Bielefeld:- Die Schne Helena

Schauspiel Essen:- Michael Kohlhaas

Stadttheater Ingolstadt:- Wimmeln2012
The Arrival(Neues Land) 2013

WILDWUCHS



2009
Last Place To Go
Tanzart Gala Koblenz
12.06.09
Last Place To Go.
Tanzart ostwest Gieen
31.05.09


On the surface. Grassfire
Theater Ingolstadt. 29.05.09

Last Place to Go
Theater Ingolstadt 01.05.09


March 09 ONE
TheaterLabor Bremen

Dec 08 WISHFUL THINKING
TheaterLabor Bremen
Wonderful life duo Noverre -Gesellschaft evening
Stuttgart Ballet 29-30 June 2007

20. 10. 07 Premiere Flutter/Flattern Theater Regensburg

07. 12. 07 Premiere SeaChange Theaterlabor Bremen

06.01. 08 -14.02.08 conducting Choreographic research
project NSW, Australia

12. 04. 08 Premiere 'Of being somewhere' for
Staatstheater Braunschweig

Choreographic Works

Staatstheater Braunschweig

2007 Hinterland Premiere: 05.05. 2007
Physical graffiti Premiere: 06.01.07

2005 Roadside Attractions Full-length Dance evening

2004 Ballroom Dreamings Full-length Dance evening

2003 sketches of suburbia presented in triple bill

2002 in the stillness of e(motion) presented in triple bill

Other
1999 Untitled childrens ballet evening Upps
Performed at the Meeting Neuer Tanz Festival.

1997 new journey and fumbling in the dark two
choreographic works presented at the Meeting Neuer

1995-1998 Landestheater Detmold

Dance Human Fragility, Skythische Suite, new journey




 

zur bersicht48